0 0 0 0

Synthese und Prozessoptimierung

Für unsere Kunden suchen und entwickeln wir ökonomisch und ökologisch attraktive Syntheserouten. Hohe Ausbeuten und Selektivitäten sind dabei wichtige aber nicht alleinige Zielgrößen. Die Reduzierung der Anzahl von Reaktionsstufen, die Verringerung des Gefährdungspotenzials sowie Ressourcen- und Energieeffizienz sind gleichwertige Ziele. Für die Prozessoptimierung ist die Mikroreaktionstechnik ein zentrales Werkzeug. Mit ihr nutzen wir gezielt die Mikro-Effekte und erproben gleichzeitig alternative Synthesewege. Hierbei ersetzen wir u.a. stöchiometrische Reaktionsschritte durch katalytische oder eine einphasige Prozessführung durch eine mehrphasige.

Darüber hinaus nutzen wir die Mikroreaktionstechnik, um in Reaktionsregimen arbeiten zu können, die uns in klassischen Batch-Verfahren nicht zugänglich sind, beispielsweise unter höheren Temperaturen, Drücken und Konzentrationen der Reaktionspartner, aber auch unter alternativen stöchiometrischen Reaktionsbedingungen.

Für unsere Arbeiten zur Synthese und Prozessoptimierung nutzen wir eigenentwickelte Laborsysteme, spezielle Prozessanalytik in Form von Spektroskopie und Kalorimetrie, die wir an unsere Mikroreaktionsprozesse adaptieren, sowie verschiedene rechnerische und experimentelle Methoden, mit denen wir unsere mikrofluidischen Bauteile auslegen und qualifizieren.

In unseren Technika übertragen wir die Erkenntnisse der Prozessoptimierung auf Produktionsaufgaben. Hier werden kundenspezifische Prozesse für hohe Durchsätze unter Einsatz maßgeschneiderter Mikroreaktoren realisiert. Außer für die Synthese nutzen wir kontinuierliche Mikroprozesse dabei auch erfolgreich im Downstream-Bereich bei der Reinigung und Aufarbeitung von Syntheseprodukten.

Aufbau von Mikroreaktionsprozessen im Labor- und Technikumsmaßstab.

 

         
0
  © 2009 Fraunhofer Institut für Chemische Technologie | Impressum